Seminare

Integrale Spiritualität

Tagung zum spirituellen Weltbild von Ken Wilber, 2.-4. März 2018

Die Tagung will den Beitrag der integralen Spiritualität für den mystischen Übungsweg thematisieren. In Vorträgen, Workshops und Meditation wird danach gefragt, wie sie für säkulare Menschen und Glaubende unterschiedlicher religiöser Traditionen fruchtbar gemacht werden kann. So werden auch die Wegmodelle des Yoga, des Zen, der Kontempation un der Exerzitien vorgestellt. Die innere Reinigung, Transformation und Reifung des Menschen soll vertieft erschlossen werden.

Veranstalter:                       Lassalle-Haus, Bad Schönbrunn

Referenten:                         Christian Rutishauser, Katharina Ceming,

                                                Peter Widmer, Michael von Brück

Konferenzschaltung zu   Ken Wilber

Yoga-Workshops:             Johanna Limacher


Yoga - Tantrismus

Tantra und die Lehre der Cakra, 1.-3. Juni 2018

Alles ist Ausdruck der Zwiesprache von Bewegung und Struktur, von Öffnung und Begrenzung, von Körper und Geist, von weiblich und männlich, von Werden und Vergehen. Leben ist ein Geschehen zwischen zwei Polen. Jeder Pol an sich ist ein Nullpunkt, ist tot.   Leben kann nur dort stattfinden, wo die Anwesenheit des Gegenpols noch spürbar ist.
Die menschliche Gabe, von diesem Geschehen Abstand zu finden und das Wirken zu betrachten ist Quell von Leid, Quell auch von Freude und das nötige Fundament zur inneren Befreiung.
Der Tantrismus versucht in seiner Lehre der Cakra, jedem unserer körperlichen, seelischen und geistigen Entwicklungsschritte seinen Ort innerhalb des Umfassenden zuzuweisen. Und uns eine Verortung zu geben, in einem Spiel - dem Leben - das keinen Ort kennt, sondern nur permanente Entfaltung.
In diesem Kurs wird die Cakrenlehre integrierend interpretiert - im Sinne der Versöhnung der beiden Pole in das Leben, in das Herzcakra, in die universellen Liebe.

Das Seminar führt in längeren Referaten in den Tantrismus und die Lehre der Cakra ein, mit Bezüge zu Embryologie und Phänomeno-logie. Gleichzeitig sind wir daran interessiert, unsere persönlich drängenden Fragen zu erkennen und die ausgleichende Kraft in uns aufzuspüren, um innere Ruhe im äusseren Wandel zu erleben. Dazu lernen wir unsere Körper und unseren Atem als zuverlässige und unbestechliche Partner kennen.

Yoga - Vedanta  

Einführung in den Advaita-Vedanta, 14.-16. September 2018

Die jüngsten Schriften des indischen Veda gipfeln in der grandiosen Inspiration von Brahman, dem Einen ohne ein Zweites. Alles Vereinzelte, Abgespaltene, Isolierte und daher Leidtragende hat keine Realität, sondern ist ungetrennt geborgen in der reinen Existenz, dem Unwandelbaren, Ewigen.

In dieser Schau ist das "Göttliche", die "Transzendenz", die "Freiheit", die "Wirklichkeit" usf. nichts von uns Getrenntes. Nichts, das es zu erreichen, zu erstreben, zu bekommen gilt. Nichts, das mal mehr und mal weniger da ist. Es ist immer da, hier und jetzt, denn wir sind es. Sobald der Intellekt diese Sichtweise auf Mensch und Sein zulässt, bewirkt dies eine tiefgreifende Vereinfachung unseres konkreten Alltags, hin zu mehr Ruhe und Leidlosigkeit.
Mehrere Schriften werden Grundlage sein, uns dieser schwer kommunizierbaren Inspiration anzunähern und sie dann im lebendigen und kritischen Austausch sowie in der Körperpraxis zu erwecken.

Das Seminar legt in längeren Referaten Aspekte dieser Weisheits-lehre dar, um sie dann mit Hilfe der Körperpraxis in uns selber zu erkunden. Das liebevolle und bewusste Verbinden mit dem eigenen Atem ist zentral, damit sich eine tiefe mentale Entspannung einstellen kann und mit ihr der Zugang zu unserem inneren Wissen.







Der klassische Yoga des Patanjali

Das Yoga-Sutra - von der Übung, 7.-9. Dezember 2018

Aus Erfahrung wissen wir, dass es manchmal nötig ist, aus unserem Alltag auszutreten, um einen befreiteren Blick auf ihn (wieder-)finden zu können. Das Yoga-Sutra des Patanjali hat die klärende Kraft, welche unseren Alltags tiefgreifend vereinfacht und entlastet. Diese Weisheitslehre zeigt  in kurzen und prägnanten Sätzen auf, wie wir uns emotional mit der äusseren Realität - unserem Körper, unseren Beziehungen und Aufgaben - verstricken, uns mit ihnen identifizieren und so unser Leben wiederkehrend als leidvoll und gefährdet erleben.
Innerhalb dieser Schrift wenden wir uns dem Shadana-pada zu, dem Kapitel über die Übung:  einer detaillierten Analyse unserer inneren Muster, als auch ein Werkzeug, um uns daraus zu befreien. Ziel dieses spirituellen Weges ist innere Klarheit und Ruhe.

In  Referaten wird die Lehre dargelegt, um sie dann mit Hilfe der Yogapraxis auch körperlich in uns selber zu erkunden.
Das liebevolle und bewusste Verbinden mit dem eigenen Atem ist zentral, damit sich eine tiefe mentale Entspannung einstellen kann und mit ihr der Zugang zu unserer inneren Weisheit.



  • Die Umsetzung in die körperliche Erfahrung ist ein grosses Anliegen, so dass nebst dem Geist auch der Körper und der Atem berührt und integriert werden. Die Praxis umfasst etwa die Hälfte der Zeit.
  • Vorkenntnisse im Yoga sind nicht nötig. Das Seminar ist als vertiefende Weiterbildung für Yogalehrende sehr zu empfehlen.
  • Ausführlichere Infos und Anmeldung über Lassalle-Haus Bad Schönbrunn, 6313 Edlibach ZG, www.lassalle-haus.org, info@lassalle-haus.org.


Schifflände 22, 8001 Zürich - 079 731 15 75 - info@yoga8001.ch - www.yoga8001.ch

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