Seminare

Der klassische Yoga des Patanjali

Das Yoga-Sutra - von der Übung, 7.-9. Dezember 2018

Aus Erfahrung wissen wir, dass es manchmal nötig ist, aus unserem Alltag auszutreten, um einen befreiteren Blick auf ihn (wieder-)finden zu können. Das Yoga-Sutra des Patanjali hat die klärende Kraft, welche unseren Alltags tiefgreifend vereinfacht und entlastet. Diese Weisheitslehre zeigt in kurzen und prägnanten Sätzen auf, wie wir uns emotional mit der äusseren Realität - unserem Körper, unseren Beziehungen und Aufgaben - verstricken, uns mit ihnen identifizieren und so unser Leben wiederkehrend als leidvoll und gefährdet erleben.
Innerhalb dieser Schrift wenden wir uns dem Shadana-pada zu, dem Kapitel über die Übung: einer detaillierten Analyse unserer inneren Muster, als auch ein Werkzeug, um uns daraus zu befreien. Ziel dieses spirituellen Weges ist innere Klarheit und Ruhe.

In Referaten wird die Lehre dargelegt, um sie dann mit Hilfe der Yogapraxis auch körperlich in uns selber zu erkunden.
Das liebevolle und bewusste Verbinden mit dem eigenen Atem ist zentral, damit sich eine tiefe mentale Entspannung einstellen kann und mit ihr der Zugang zu unserer inneren Weisheit.

Yoga - Tantrismus

Tantra und die Lehre der Cakra, 8.-10. März 2019

Innerhalb der unterschiedlichen Traditionslinien des Yoga nimmt der Tantrismus eine mystische Sichtweise auf Mensch und Welt ein. In ihr gibt es keine Gegensätze, kein Getrenntes. Leben wird verstanden als ein Geschehen zwischen zwei Polen. Jeder Pol an sich ist ein Nullpunkt, ist tot. Leben findet dort statt, wo die Anwesenheit des Gegenpols noch gefühlt ist. Im Tantrismus ist alles korrespondieren daufgehoben in einem umfassenden Ganzen.
In seiner Lehre der Cakra weist er jedem unserer körperlichen, seelischen und geistigen Entwicklungsschritte seinen Ort innerhalb des Umfassenden zu, um gleichzeitig zu erkennen, dass es im Spiel des Lebens keine Orte gibt, sondern nur permanente Entfaltung.
Der heutige Mensch braucht viel denkerische Präzision, um diese Vision wirklich erfahren zu dürfen und Mystik nicht in einer narzistischen und sentimentalen Weise zu missbrauchen, um das eigene Leid zu rechtfertigen. Diese denkerische Arbeit wollen wir leisten.
In diesem Kurs wird die Cakrenlehre integrierend interpretiert - im Sinne der Versöhnung der beiden Pole in das Leben, in das Herzcakra, in die universelle Liebe.

Das Seminar führt in längeren Referaten in den Tantrismus und die Lehre der Cakra ein, mit Bezügen zu Embryologie und Phänomenologie. Gleichzeitig sind wir daran interessiert , unsere persönlich drängenden Fragen zu erkennen und die ausgleichende Kraft in uns aufzuspüren, um innere Ruhe im äusseren Wandel zu erleben. Dazu lernen wir unsere Körper und unseren Atem als zuverlässige  und unbestechliche Partner kennen.

Yoga - Vedanta  

Einführung in den Advaita-Vedanta, 17.-19. Mai 2019

Die jüngsten Schriften des indischen Veda gipfeln in der grandiosen Inspiration von Brahman, dem Einen ohne ein Zweites.
Alles Vereinzelte, Abgespaltene, Isolierte und daher Leidtragende hat keine Realität, sondern ist ungetrennt geborgen in der reinen Existenz, dem Unwandelbaren, Ewigen.

In dieser Schau ist das "Göttliche", die "Transzendenz", die "Freiheit", die "Wirklichkeit" usf. nichts von uns Getrenntes. Nichts, das es zu erreichen, zu erstreben, zu bekommen gilt. Nichts, das mal mehr und mal weniger da ist. Es ist immer da, hier und jetzt, denn wir sind es. Sobald der Intellekt diese Sichtweise auf Mensch und Sein zulässt, bewirkt dies eine tiefgreifende Vereinfachung unseres konkreten Alltags, hin zu mehr Ruhe und Leidlosigkeit.
Mehrere Schriften werden Grundlage sein, uns dieser schwer kommunizierbaren Inspiration anzunähern und sie dann im lebendigen und kritischen Austausch sowie in der Körperpraxis zu erwecken.

Das Seminar legt in längeren Referaten Aspekte dieser Weisheits-lehre dar, um sie dann mit Hilfe der Körperpraxis in uns selber zu erkunden. Das liebevolle und bewusste Verbinden mit dem eigenen Atem ist zentral, damit sich eine tiefe mentale Entspannung einstellen kann und mit ihr der Zugang zu unserem inneren Wissen.

Yoga - Vasistha

Yoga und der Sinn des Lebens, 13.-15. Dezember 2019

Dieser Weisheitstext stellt die Frage nach dem Sinn des Lebens. Er fragt, ob es wirklich eine Notwendigkeit im Sinne von leid-mindernd ist einen Sinn im Leben zu kennen. Er fragt nach dem Grund unserer Sehnsucht nach dem Sinn des Lebens. Ist dieser Grund ein objektiver, äusserer? Oder liegt er in unserem Inneren? Ist er eine Realität oder ist er eine Fiktion?

Die Yoga Vasishta rüttelt an vielen unserer festen Vorstellungen und Glaubenssätzen und hinterfragt, worauf sie gründen. Sie entlarvt unsere tiefsten Ängste und zeigt, dass sie ausserhalb unseres Denken keinen Bestand haben. Diese Schrift rüttelt auf ohne zu provozieren und lässt - bei echter Offenheit - die Dinge an jenen Ort fallen, wo weder Drama noch Leid mehr ist.

In Referaten wird die Lehre dargelegt, um sie dann mit Hilfe der Yogapraxis auch körperlich in uns selber zu erkunden.
Das liebevolle und bewusste Verbinden mit dem eigenen Atem ist zentral, damit sich eine tiefe mentale Entspannung einstellen kann und mit ihr der Zugang zu unserer inneren Weisheit.


  • Die Umsetzung in die körperliche Erfahrung ist ein grosses Anliegen, so dass nebst dem Geist auch der Körper und der Atem berührt und integriert werden. Die Praxis umfasst etwa die Hälfte der Zeit.
  • Vorkenntnisse im Yoga sind nicht nötig. Das Seminar ist als vertiefende Weiterbildung für Yogalehrende sehr zu empfehlen.
  • Ausführlichere Infos und Anmeldung über Lassalle-Haus Bad Schönbrunn, 6313 Edlibach ZG, www.lassalle-haus.org, info@lassalle-haus.org.


Schifflände 22, 8001 Zürich - 079 731 15 75 - info@yoga8001.ch - www.yoga8001.ch

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